Großmeister Mantak Chia 18.-24. März 2011 in Berlin
Innere Sexuelle Alchemie - Heilende Liebe
Die Heilende Liebe dient der Kultivierung der Sexualenergie (Ching Chi),
generiert in unseren "Liebesorganen". Eng verbunden mit dem
Drüsensystem können unsere Geschlechtsorgane grosse Mengen von
Sexualenergie erzeugen, eine äusserst feurige Energie, kraftvoll,
lebendig, aber nicht von Dauer. Um sie zu speichern, muss sie zu den
anderen Organen geleitet werden und darf nicht ausschliesslich in den
Sexualorganen bleiben oder "vergeudet", d.h. ohne sie zu zirkulieren
entladen werden. Die Übungen und Meditationen der Heilenden Liebe
aus dem Universal Tao zeigen uns, wie wir die feurige Energie des Ching
Chi zirkulieren, umwandeln, mit der Energie des Herzens verbinden und
bewahren können.
Da die sexuelle Energie von Männern und Frauen sehr unterschiedlich
ist und ein gemeinsames Üben, die "Paarkultivierung", zu den
fortgeschrittenen Techniken zählt, werden die Übungen
zunächst einzeln praktiziert.
Die Frau erlernt die "Brustmassage", die "Ovaratmung" und die Übung
mit dem Jade-Ei. Neben der Kräftigung der gesamten
Beckenbodenmuskulatur kann auch auf Beschwerden vor und während der
Menstruation, Organsenkungen, Hormonschwankungen und auf die
Erhöhung der sexuellen Sensibilität eingewirkt werden.
Der Mann erlernt die Massage der Sexualorgane, die "Hodenatmung", sowie
die Technik des "Großen Emporziehens", mit der die Ejakulation
kontrolliert werden kann und trotzdem ein Orgasmus erfahren wird. Auch
er kann positv auf Probleme wie Impotenz, Prostatabeschwerden, seine
Gesundheit und sein Lustempfinden einwirken.
Ziel ist es, die Energie des Ching Chi zu kultivieren, die verfeinerte
Liebesenergie für die Selbstheilung, Verjüngung, kreative
Erweiterung und spirituelles Wachstum zu nutzen. Dadurch ist es
möglich, pulsierende Lebensfreude zu erleben. Gefördert wird
auch ein tieferes Verständnis unserer Sexualität ebenso wie unsere
Fähigkeit, Liebe, Respekt, Intimität und Unabhängigkeit in
unserer Liebesbeziehung zu erfahren.
(Annett und Ulrich Pinkall 2004)